Blaskapelle Oyten e.V.

wir machen Musik

Achimer Kurier 03.11.2016

„Raus aus dem Novembergrau“ mit Oytener Musikgruppe
 

Jahreskonzert der Blaskapelle

Lars Köppler 03.11.2016
 
BLASKAPELLE.jpg © FR
Die Musiker der Blaskapelle Oyten versprechen dem Publikum symphonische Blasmusik, bekannte Filmmelodien, Musicalklänge und Evergreens aus dem Bereich der Popmusik.

Es werde eine abwechslungsreiche Mischung aus verschiedenen Bereichen der Musik präsentiert. Eintrittskarten sind im Vorverkauf für sieben Euro in Oyten bei Papier-Meyer, im TZ-Shop, per E-Mail an kontakt@blaskapelle-oyten und in Fischerhude bei Michael Bruder unter Telefon 0 42 93 / 6 63 zu bekommen. An der Abendkasse kosten die Karten zehn Euro.

Marktrundschau 04.10.2016

Swinging Fireballs und André Rabini begeistern im Rathaus

„Seien Sie gut zu uns“

04.10.2016
Für die Swinging Fireballs sind Auftritte in Oyten fast wie ein Heimspiel.
Für die Swinging Fireballs sind Auftritte in Oyten fast wie ein Heimspiel.
 ©Elke Keppler

 

Oyten (kr). Die Bühne des Oytener Rathaussaales ist klein im Vergleich zu internationalen Locations. Aber nicht zu klein, wenn die Swinging Fireballs sich von ihrem Stammpublikum feiern lassen. Am vergangenen Sonntag war die Band einmal mehr auf Einladung der Blaskapelle Oyten zu einem Konzert quasi in der Nachbarschaft, denn für die Bremer Band war der Weg in den Speckgürtel ihrer Heimatstadt nicht weit. Ganz im Gegenteil zu Auftrittsorten wie den USA oder China, wo ihnen das Publikum ebenso wie in Oyten zu Füßen lag.

 

Die Konzerte beginnen stets mit einer Art geheimnisvollem Ritual. André Rabini schnippt mit den Fingern, die Bläser setzen ein, dann kommt das Piano und der Drummer, das Publikum beginnt mit den Schultern zu zucken, mit den Füßen zu wippen und scheint in die Welt des Swinging Jazz abzugleiten. Wenn Rabini dann mit seiner samtigen Stimme Dean Martin in seinen besten Jahren interpretiert, scheint er das Gehör seines Publikums zu streicheln. Er schnurrt, er schmeichelt, er flüstert und gurrt, er lässt nichts aus, was seine Vorbilder so berühmt gemacht hat, wenn er Mona Lisa besingt oder Louis Armstrongs „Wonderful World“ wieder lebendig werden lässt. Bei schnellem Rhythmus leistet er eine unglaubliche Beinarbeit. Sein ganzer Körper scheint die Musik auszudrücken, die die Band vorgibt. Dabei ist er bei seiner Rolle als Frontman stets darauf bedacht, den Instrumentalisten nicht die Show zu stehlen. Hat er den Applaus für seinen Part in der Tasche, verlässt er die Bühne, um der Band mit ihren sieben Ausnahme-Musikern das Feld zu überlassen.

Weiche Töne der Saxofone stehen dann im Mittelpunkt, die Trompeter laufen zur Hochform auf, der Drummer bekommt seine Soli und das Piano spielt sich in die Herzen des Publikums. Zu Gehör kommen dann raffinierte Arrangements berühmter Swing- und Jazztitel.

 

Green Hornet, das vielgeliebte Teufelsstück für Doppelzüngige, aber auch für Einzüngige eine bravouröse Darbietung wurde von dem Trompeter Holger Becker gespielt, der seit eineinhalb Jahren als erfolgreicher Dirigent die Blaskapelle Oyten nach vorne bringt. Mit seinem Part sicherte er sich anhaltenden Applaus.

 

Saxofonist Volker Bruder, Moderator und Entertainer des Abends ließ es sich nicht nehmen heitere Anmerkungen in seine Ansagen zu streuen. „Seien Sie gut zu uns, sonst müssen Sie sterben. Nur als Beispiel: Ein Musikprofessor, der seine Arrangements nicht nach seinen Wünschen umgesetzt sah, raffte es binnen einer Woche hin.“ Dieses Risiko wollte das Publikum natürlich nicht eingehen und streute den Applaus mehr als großzügig.