Blaskapelle Oyten e.V.

wir machen Musik

Nordwestzeitung 06.09.2016

 

„O’zapft is!“ in Vielstedt

Bayerische Wochen starten

Klaus Derke

 

Fassanstich im Vielstedter Bauernhaus: Peter Daldrup (von links), Petra Bley-Schultz, Christian, Yvonne und Wilfried Strackerjan.

 Bild: Klaus Derke

Vielstedt O’zapft is! – Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich die jährlichen Bayerischen Wochen im Vielstedter Bauernhaus. Sie gehen laut Gastwirt Christian Strackerjan bereits in das achte Jahr. Zur diesjährigen Eröffnung kamen weit mehr als 200 Gäste. Zu der zünftigen Mahlzeit mit Haxen und mehr sorgten die Blaskapelle Oyten und die Steyrtaler Musikanten für Stimmung.

Den Fassanstich übernahmen Peter Daldrup von der Paulaner-Brauerei und Petra Bley-Schultz von der Fleischerei Bley gemeinsam mit den Wirtsleuten Christian, Yvonne und Wilfried Strackerjan.

Die Bayerischen Wochen gehen bis 2. November. Immer freitags sorgt zudem die Tanzband Happiness für Stimmung. Eintritt ist frei. Höhepunkte sind der Frühschoppen am 2. Oktober (ab 11 Uhr) und das Oktoberfest am 15. Oktober. Für Stimmung sorgen dabei die Steyrtaler Musikanten.

Rotenburger Rundschau 27.04.2016

Oyten (r/bb). Am vergangenen Sonntag ging es im Rathaus Oyten laut zu. Denn die Blaskapelle Oyten lud zu ihrem „böhmischen Nachmittag“. Der Saal, in dem wenige Tage vorher noch der Ausschuss für Umwelt und Gemeindeentwicklung tagte, war komplett gefüllt. Angesichts des Andrangs an der Tageskasse war es sogar nötig, noch weitere 30 Stühle in den Saal zu schaffen.

Dieser war Dank der großzügigen Unterstützung durch das Gartencenter Fricke aus Bassen frühlingshaft dekoriert.
Die Blaskapelle demonstrierte, dass sich Dirigent Holger Becker nicht umsonst bemüht hat, den Musikern die Feinheiten der böhmischen Musik näherzubringen. Die Band legte einen überzeugenden Auftritt hin.

Von einschmeichelnden Melodien wie „Böhmischer Wind“ bis zu schwungvollen Polkas wie „Rauschende Birken“ und knackigen Märschen wie dem „Egerländer Musikantenmarsch“ war alles dabei, was den interessierten Zuhörern das Herz erwärmte.

Das zeigte sich deutlich daran, dass unaufgefordert mitgeklatscht oder geschunkelt wurde. Eingestreut waren auch einige Soli, so vom jüngsten Mitglied der Kapelle, Timon Köhnken, mit Löffeln in der „Löffelpolka“ und von Drummer Stefan Lutz im „Lieblingstrommler“.

In der Pause wurde von den „Frauen der Blaskapelle“ ein reichhaltiges Kuchenbüfett angeboten.

Gegen Ende des zweiten Sets gab es zur besonderen Freude der Zuhörer noch einige der Evergreens des Genres wie die „Vogelwiese“ und die unverwüstliche „Rosamunde“.

Das Publikum war begeistert und ging nicht ohne Zugaben und den „Schneewalzer“ als Schlusspunkt zu verlangen.